24 Stunden, neun Einsätze, unschätzbar viele Erfahrungen

Wacker geschlagen haben sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr beim Berufsfeuerwehrtag 2016.
(Foto: Gemeinde Stahnsdorf)

Den Ernstfall als Berufsfeuerwehr zu proben, stand für die Stahnsdorfer Jugendfeuerwehr am 14. und 15. Oktober 2016 erneut auf dem Programm. Beim Berufsfeuerwehrtag, der am Freitagnachmittag um 17 Uhr begann und 24 Stunden später seinen Abschluss fand, konnte der Nachwuchs das Leben einer Berufsfeuerwehr nachempfinden.

Die Zeit zum Ausruhen war rar, denn neun Einsätze waren in dieser Zeit zu absolvieren. Kaum zum "Dienst" angetreten, mussten die Jugendlichen zur Prüfung einer Brandmeldeanlage ausrücken. Weitere Herausforderungen standen bevor, etwa eine patientengerechte Rettung bei einem simulierten Verkehrsunfall zweier beteiligter Autos, außerdem eine Spiritusexplosion mit Verletzten, eine von Autos verursachte Ölspur oder eine Tragehilfe für die Kollegen vom Rettungsdienst.

Dabei spielte die Tageszeit keine Rolle, und so wurde die eigentlich ab 22:30 Uhr vorgesehene Nachtruhe gegen 1:30 Uhr vorübergehend durch einen Einsatzalarm aufgrund brennender Mülltonnen unterbrochen. Ganz wie im wahren Leben eines Brandschützers.

Natürlich wurden bei dieser Gelegenheit auch das Gemeinschaftsleben und der Zusammenhalt gefördert, etwa beim Aufbau des Schlafsaals, einem DVD-Abend und gemeinsamen Mahlzeiten.

(24.10.2016)