Quartier Kienwerder: Anderthalb Kilometer Verkehrswege ertüchtigt

Aus drei "Sandwegen" im Quartier Kienwerder sind nun vollwertige Straßen geworden: Mit Beteiligung des Planungsbüros AWE International Ingenieur GmbH und den Bauunternehmen TRP Bau GmbH sowie Strabag AG wurde das Bauvorhaben Am Birkenhügel – Alte Feldmark – Reiherweg in knapp eineinhalb Jahren umgesetzt.

Nachdem in vorgelagerten Anwohnerversammlungen die Bauweise einvernehmlich geklärt wurde, begannen die Arbeiten im Februar 2018 mit ersten Baumfällungen. Im September 2019 schlossen die Bauarbeiter schließlich auch die letzten Fugen, sodass Verwaltung, Gemeindevertreter, Anwohner und die weiteren Baubeteiligten am 20. September 2019 im Reiherweg feierlich die Verkehrsfreigabe begehen konnten.

Rund 1,4 Kilometer Fahrbahn wurden im Zuge der Maßnahme gebaut. Autos werden ab sofort nicht mehr auf unebenen Sanddecken, sondern auf einer bituminösen Deckschicht geführt. Die 5,5 Meter breiten Fahrbahnen sind mit Hochborden eingefasst. Grundstückszufahrten legten die Baufirmen in Betonsteinpflaster an, deren Einfassung mit Tiefborden.

Niederschlagswasser auf der Fahrbahn wird über Regenabläufe in Regenwasserleitungen abtransportiert. In zwei Abscheideanlagen wird das Wasser vorgeklärt ins sogenannte "Faule Fenn" abgeleitet, was mit der Unteren Naturschutzbehörde zuvor geklärt wurde.

Statt der bisherigen Laternen an Holzmasten leuchten nun energiesparende LED-Laternen die Straßen aus (Ausnahme: Am Birkenhügel, dort war die Beleuchtung bereits neu). Auf einen separaten Gehweg wurde in Abstimmung mit den Anliegern verzichtet.

"Gepflegte Straßen sind ein Beitrag zur individuellen Mobilität und allgemeinen Erhöhung der Lebensqualität. In Kienwerder sind wir damit nun einen großen Schritt weitergekommen", sagt Bürgermeister Bernd Albers.

(23.09.2019)