APM-Wertstoffhöfe dürfen kein Styropor mehr annehmen

Grafik: Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark

Bereits zum 1. Oktober 2016 trat die neue Abfallverzeichnis-Verordnung in Kraft. Diese führt unter anderem eine wesentliche Veränderung bei der Entsorgung von Styroporbaustoffen und Styropordämmstoffen mit sich, die den Flammschutzhemmer Hexabromcyclododecan (HBCD) enthalten. Diese Abfälle werden nun als gefährlicher Abfall eingestuft.

HBCD (Hintergrundinformationen des Bundesumweltamtes zur Substanz) dient aufgrund seiner technischen Eigenschaften als Flammschutzmittel und wird vor allem in der Gebäudedämmung eingesetzt. Es ist langlebig, baut sich chemisch und biologisch nur langsam ab, reichert sich in biologischem Gewebe an und hat schädliche Wirkungen auf Organismen.

Aus den vorgenannten Gründen ist die Annahme von Dämmstoffabfällen aus Styropor auf den Wertstoffhöfen der Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH (APM) wegen der dort geltenden gesetzlichen Vorschriften nicht mehr möglich. Dies trifft sowohl auf Monochargen als auch auf Bestandteile von Baumischabfällen zu.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der APM bedauern diese leider erforderliche Reduzierung des Annahmeumfangs sehr und bitten dafür um Verständnis. Die zuständigen Behörden und Entsorgungsanlagen arbeiten derzeit unter Hochdruck daran, gesetzeskonforme Entsorgungswege zu schaffen.

Für Fragen und Abstimmungen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der APM-Abfallberatung, Frau Belz (Tel. 033843 30654) und Frau Mehl (Tel. 033843 30671), gern zur Verfügung.

(13.12.2016 / mit Material APM)