Beobachtungsgebiet für Geflügelpest H5N8 nun auch in Stahnsdorf

In Kleinmachnow ist am 30. Januar 2017 bei einer verendeten Möwe der Geflügelpesterreger H5N8 nachgewiesen worden. Durch das Veterinäramt beim Landkreis Potsdam-Mittelmark sind die in der Geflügelpest-Verordnung bei Verdacht auf Wildgeflügelpest vorgesehenen Maßnahmen eingeleitet worden. Dazu gehört die Einrichtung des Sperrbezirkes und des Beobachtungsgebietes um den Fundort des infizierten Wildvogels. In diesen Gebieten gelten Beschränkungen für Geflügelhaltungen.

Die genauen Grenzen der beiden genannten Restriktionsgebiete und die tierseuchenrechtlichen Verfügungen sind auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht. Die betroffenen Geflügelhalter werden über die erforderlichen Maßnahmen gesondert informiert.

Dem H5N8-Beobachtungsgebiet in der Gemarkung Stahnsdorf sind folgende Bereiche zugeordnet:

─ Teltowkanal ostwärts bis Schleuse Kleinmachnow
─ Schleuse Kleinmachnow in südliche Richtung entlang der Wannseestraße bis Potsdamer Allee
─ von Potsdamer Allee in Wilhelm-Külz-Straße
─ Wilhelm-Külz-Straße südöstlich folgend über Lindenstraße in Ruhlsdorfer Straße
─ Ruhlsdorfer Straße in südöstlicher Richtung bis Kreisverkehr (Gemeindegrenze zur Stadt Teltow)

Diese Bereiche sind durch gesonderte Beschilderung ausgewiesen. Dort haben Halter von Hunden und Katzen sicherzustellen, dass diese nicht frei herumlaufen. In den ausgewiesenen Restriktionsgebieten ist darüber hinaus die Jagd auf Federwild verboten.

(01.02.2017 / mit Material Landkreis Potsdam-Mittelmark)


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Das H5N8-Beobachtungsgebiet verläuft auch durch Teile Stahnsdorfs. Es ist in der Karte blau umrandet.
(Grafiken: Landkreis Potsdam-Mittelmark)