Briten gedachten der im Ersten Weltkrieg gestorbenen Soldaten

Wie an jedem zweiten Sonntag im November gedachten britische Botschafts- und Militärangehörige gemeinsam mit dem Pfarrer der anglikanischen Gemeinde Berlin sowie Vertretern der Bundeswehr und Bürgermeister Bernd Albers auch in diesem Jahr der britischen Opfer des 1. Weltkriegs und legten aus Anlass des jährlichen "Remembrance Sundays" Ehrenkränze nieder.

Zum Hintergrund: 1924 legte die britische Regierung eine fast ein Hektar große Kriegsgräberanlage auf dem Südwestkirchhof an. Vor den leuchtend weißen Gedenksteinen sind 1176 Soldaten, Matrosen und Angehörige der Handelsmarine des Vereinigten Königreiches von Großbritannien bestattet. In der damaligen Provinz Brandenburg waren sechs Internierungslager und Lazarette errichtet, in denen die jungen Soldaten gestorben sind.

(13.11.2017 / mit Material Südwestkirchhof / Fotos: Gemeinde Stahnsdorf)

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