Chinesen interessieren sich für Stahnsdorf

Auf Anfrage des Berliner Senats für Stadtentwicklung besuchte am Dienstagvormittag, 22. August 2017, eine etwa 15-köpfige Gruppe von Verwaltungsfachkräften für Stadt- und Regionalplanung aus der chinesischen Provinz Guangzhou die Gemeindeverwaltung Stahnsdorf.

Dem Wunsch der Delegation aus der ostasistischen Industrie- und Handelsregion mit der gleichnamigen 13-Millionen-Einwohner-Metropole entsprechend, referierte Bürgermeister Bernd Albers zur deutschen Raumordnung und der dazugehörigen Gesetzgebung sowie zu weiteren Interessensgebieten der Gäste, etwa dem Thema Suburbanisierung und der Gegenüberstellung mit ländlichen Räumen.

Besonders interessierten sich die Teilnehmer für Aspekte der Flächennutzungsplanung, konkret für das Miteinander von Wohnen, Gewerbe und Grün im Ort. Auch Umweltaspekte wie die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung waren von großem Interesse.

Der Bürgermeister machte die theoretischen Grundlagen an praktischen Beispielen aus Stahnsdorf und Sputendorf deutlich. Dabei bezog er sich auch auf Beispiele mit Berührungspunkten zur Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg sowie zu nachgeordneten Planungsinstrumenten bis zu kommunalen Bebauungsplänen. Bei der gegenseitigen Verständigung war eine Dolmetscherin aus China behilflich. Nach zwei Stunden verabschiedete Bürgermeister Albers die Studienreisenden auf ihren weiteren Weg.

Die Delegation bereist im Rahmen ihrer Studienreise zum Thema "Ländliche Entwicklung von Dörfern, Klein- und Mittelstädten" vom 22. bis 24. August 2017 die Hauptstadtregion. Neben der Stippvisite in Stahnsdorf, die gleichzeitig den Auftakt der Reise bildete, informiert sich die Gruppe auch beim Berliner Senat sowie dem Güterverkehrszentrum Schönefelder Kreuz.

(23.08.2017)