Ehrennadel der Gemeinde für drei weitere verdiente Ehrenamtliche

v. l. n. r.: Karin Steingräber, Klaus-Dieter Maier, Ursula Grunwaldt

Am Freitag, 18. November 2016, verlieh die Gemeinde Stahnsdorf zum mittlerweile dritten Mal ihre Ehrennadel. Die Zeremonie fand wie schon im Vorjahr in der Aula der Grundschule "Heinrich Zille" statt. Erstmals wurde die Veranstaltung 2014 durchgeführt, als sie Teil der Festwoche zur 750-Jahr-Feier war. Die Nadel sowie die Urkunden entwarf der Stahnsdorfer Künstler Kurt Zieger, dem 2015 selbst die Ehre zuteil wurde, mit dem Schmuckstück ausgezeichnet zu werden.

Preisträger 2016 sind Karin Steingräber, Ursula Grunwaldt und Klaus-Dieter Maier. Schenkenhorsts amtierender Ortsvorsteher Sven Püstow hielt die Laudatio auf seine Vorgängerin Steingräber. Die 58-Jährige war viele Jahre als Ortsbürgermeisterin und Ortsvorsteherin aktiv und saß zudem von 2006 bis 2014 als Abgeordnete in der Gemeindevertretung Stahnsdorf. "Als Gemeindevertreterin war sie sicher nicht für jeden bequem, aber für den Ortsteil war das ein großes Glück", sagte Püstow in seiner Rede.

Einer der drei Ehrennadelträger 2016 ist der einstige Ortswehrführer Stahnsdorfs, Klaus-Dieter Maier (re.).

Ursula Grunwaldt heißt die zweite Preisträgerin. "Als Vorstandsmitglied erfüllt sie seit der Gründung des Stahnsdorfer Heimatvereins 1994 gewissenhaft und verantwortungsbewusst ihre Aufgaben als Schatzmeisterin", wusste Heimatvereinsvorsitzender Jürgen Böhm in seiner Laudatio zu berichten. Die Geehrte ist ständiger Aktivposten bei Veranstaltungen, etwa bei der Betreuung der Informationsstände anlässlich vieler Veranstaltungen auf dem Dorfplatz. An der Produktion der jährlichen Stahnsdorf-Kalender ist sie federführend beteiligt. Besonders wurde die 81-Jährige für ihr Organisationstalent und ihre Einsatzbereitschaft gelobt, etwa bei der Durchführung von Tagesfahrten und Jahresabschlussfeiern.

Nicht zuletzt erhielt auch Klaus-Dieter Maier die Ehrennadel. Der Ortsvereinsvorsitzende der Freien Demokraten, Georg Lehrmann, hielt die Rede zu Ehren des 73-Jährigen. Mittlerweile 50 Jahre ist Maier in der Freiwilligen Feuerwehr Stahnsdorf tätig, unter anderem als langjähriger Ortswehrführer im wiedervereinigten Deutschland. "Seine Motivation ist stets der Grundgedanke, anderen Menschen zu helfen, aber auch die Gemeinschaft in der Feuerwehr. Heute sieht er als seine persönliche Aufgabe an, sein Wissen an die nächste Generation weiter zu reichen", hieß es in der Laudatio. Maiers Weg in die Feuerwehr führte über den Trägerbetrieb des Stahnsdorfer Jugendclubs "DT 64". Dort kam er früh in Kontakt zu damaligen Mitgliedern. Zunächst wurde er Betriebsfeuerwehrmann und nahm bald darauf auch Kontakt zur Freiwilligen Ortswehr auf. Dort hat Klaus-Dieter Maier seit 1966 ziemlich jeden Wandel der Feuerwehr miterleben dürfen.

Bürgermeister Bernd Albers moderierte die Abendveranstaltung und überreichte gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Dietmar Otto, die Urkunden und Ehrennadeln. Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Ehrenamtskarte des Landkreises Potsdam-Mittelmark an Dr. Elvira Waldmann, Vorsitzende der SG Güterfelde 1912 e. V., nachgereicht. Der Grund ist, dass Frau Dr. Waldmann beim "Markt der Möglichkeiten" am 3. Oktober 2016 urlaubsbedingt abwesend war.

Das Teltower Seniorentheater "Runzelrübchen" begeisterte am Freitagabend mit komödiantischen Einlagen, das Saxophon-Quartett der Kreismusikschule Potsdam-Mittelmark sorgte für musikalische Abwechslung und Pianist Thomas Ehlert untermalte den anschließenden Dinnerabend mit Klaviermusik. Mit den diesjährigen Auszeichnungen gibt es nunmehr elf Ehrennadelträger, darunter drei Frauen und acht Männer.

(21.11.2016)

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Impressionen von der Verleihung der Ehrennadel der Gemeinde Stahnsdorf am 18. November 2016

Fotos: Gemeinde Stahnsdorf