Eingeschränkter Bestattungsbetrieb auf dem Südwestkirchhof

Auch auf Friedhöfen, die Teil des gesellschaftlichen und öffentlichen Lebens sind, wirkt sich die Corona-Pandemie einschneidend aus. Zwar werden auf dem Südwestkirchhof keine Termine zu Trauerfeiern und Bestattungen abgesagt, jedoch wird die Größe der Trauergesellschaften deutlich begrenzt.

Der Appell der Friedhofsverwaltung richtet sich zunächst an die Familien Verstorbener, den Kreis der Trauernden zur Abschiednahme auf Ehe- und Lebenspartner sowie Kinder zu beschränken. Fest steht, dass ab sofort nicht mehr als 50 Trauergästen zur Abschiednahme der Zutritt zur Friedhofskapelle gewährt wird.

In Absprache mit den Familien können Urnen oder Särge in aller Stille bestattet und die Familien können zu einem späteren Zeitpunkt eine Trauerfeier abhalten und anschließend am Grab Blumen niederlegen. In diesem äußerst sensiblen Bereich des Lebens ist diese Maßnahme ein enormer Einschnitt für die persönlichen Bedürfnisse und in die emotionale Welt eines Trauernden.

Um Gesundheit zu bewahren und Leben zu schützen, setzt die Friedhofsverwaltung auf das Verständnis der Familien und Freunde. Sie wird Kunden nicht mehr persönlich für Beratungen empfangen, sondern verweist auf telefonische oder schriftliche Kommunikation.

(17.03.2020 / mit Material Friedhofsverwaltung Südwestkirchhof)

Zutrittsbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie greifen für die Stabholzkapelle ab dem 16. März 2020.