Gemeinde vereinbart Gesundheitspartnerschaft mit der AOK Nordost

Die Gemeinde Stahnsdorf und die AOK Nordost arbeiten beim Thema Gesundheit künftig eng zusammen und setzen sich gemeinsam für mehr Gesundheitsförderung ein. Dazu unterzeichneten Bürgermeister Bernd Albers und Matthias Kremser, AOK-Niederlassungsleiter in Potsdam-Mittelmark, am 22. Februar 2019 eine entsprechende Kooperationsvereinbarung in der Seniorenbegegnungsstätte.

Die ehrenamtliche Übungsleiterin Elke Fründt präsentierte aus diesem Anlass gemeinsam mit einigen Kursteilnehmern ein kurzes Aufwärm- und Übungsprogramm aus dem Bereich der Sturzprävention, darunter Balanceübungen auf der sogenannten "Koordinationsleiter". Fachliche Expertise zu dieser Schulungsform bot die AOK-Präventionsmitarbeiterin Bettina Schubert.

Kernpunkt der nunmehr schriftlich besiegelten Zusammenarbeit ist es, bestehende Angebote der Gesundheitsförderung miteinander zu verknüpfen, neue Angebote zu schaffen und diese nachhaltig vor Ort zu verankern. "Mit der Gesundheitspartnerschaft bieten wir den Stahnsdorfern und Stahnsdorferinnen die Möglichkeit, Bewegung und Prävention miteinander zu verbinden. Durch das neu geschaffene Angebot an Kursen und Trainings wünschen wir den Teilnehmern und Teilnehmerinnen mehr Bewegungssicherheit im Alltag und damit verbunden ein Stück mehr Lebensqualität", sagt Bürgermeister Bernd Albers.

Als erste Schwerpunkte haben sich die Partner die Bewegungsförderung von Kindern und Senioren vorgenommen. Im Rahmen des AOK-Programm "JolinchenKids – Fit und gesund in der Kita" sollen sieben Kitas in den Themen Bewegung, Ernährung und seelische Gesundheit geschult werden.

"Prävention muss da ansetzen, wo sich die Menschen bewegen. Das fängt im Kita-Bereich an, über die Schule, die Arbeits- und Familienwelt bis ins hohe Alter. Jede Generation hat dabei andere Bedürfnisse. Diese wollen wir berücksichtigen und gemeinsam mit der Gemeinde die passenden Angebote bieten", sagt AOK-Niederlassungsleiter Matthias Kremser.

Für Senioren in allen vier Ortsteilen sollen regelmäßige Übungsgruppen etabliert werden. Grundlage dafür ist das Programm "Sicher- und Aktivsein im Alter ─ Ambulante Sturzprävention". Innerhalb dieser dauerhaften und gebührenfreien Angebote sollen Beweglichkeit, Kraft und Reaktionsvermögen der Senioren geschult werden. Häufig führt das Fehlen dieser in höherem Alter zu Stürzen, die schwere Verletzungen nach sich ziehen können.

Grundlage der Kooperationsvereinbarung ist der gesetzliche Auftrag zur Prävention und Gesundheitsförderung, aber auch die gesellschafts- und sozialpolitische Verantwortung beider Partner. Großes Ziel ist es, die Lebensverhältnisse der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde zu verbessern.

(25.02.2019 / mit Material AOK Nordost)