Informationsabend zum Thema Wildschweine am 8. Dezember 2016

Die Gemeinde Stahnsdorf bietet am Donnerstag, 8. Dezember 2016 um 18 Uhr einen Informationsabend mit den Jagdpächtern der Jagdgenossenschaft Stahnsdorf-Kleinmachnow im Gemeindezentrum an. Dies vereinbarte Bürgermeister Bernd Albers mit den für Stahnsdorf zuständigen Jagdpächtern.

Die in der vergangenen Woche angekündigte Bewegungsjagd im Grünstreifen (Bahnschacht) zwischen der Sputendorfer Straße im Südwesten und der künftigen "Biomalzspange" am nordöstlichen Ende wurde wie geplant am Vormittag des 6. November 2016 durchgeführt.

Hierbei trafen die Jäger im Außenbereich des Gemeindegebiets Schalenwild an und brachten zwei Rehe zur Strecke. Auch Wildschweine wurden gesichtet ─ eine Schussabgabe auf die Tiere konnte nach Auskunft der Jagdpächter jedoch in dem konkreten Moment nicht erfolgen.

Wenn es nach dem Wunsch der Jagdpächter und des Bürgermeisters geht, sollen derartige Bewegungsjagden künftig mehrfach jährlich als ein Instrument zur Handhabung des Schwarzwildbestandes werden. Es besteht Einigkeit, dass der Jagddruck angesichts der hohen Anzahl an Sauen in der Ortslage verstärkt werden muss.

Der Bahnschacht, in dem die Jagd am vergangenen Wochenende stattfand, ist als abgegrenztes Jagdgebiet im Außenbereich für eine Schussabgabe prädestiniert. Entsprechende Straßensperrungen könnten die künftigen Maßnahmen flankieren.

Die nächste Bewegungsjagd findet übrigens am Sonntag, 27. November 2016, von7 bis 11 Uhr statt. Auch die Bürger können und sollen sich bei den bevorstehenden Jagdaktionen einbringen, indem sie als Helfer fungieren. Anmeldungen senden alle Freiwilligen hierfür bitte an die Gemeinde, und zwar perE-Mail. Eine kurze Einweisung mit Aufgabenstellungen erfolgt vor Ort.

"Schießen können nur die Jäger, aber wir alle können sie unterstützen – entweder als Jagdhelfer oder indem wir das Nahrungsangebot innerorts begrenzen", sagt der Bürgermeister. Hierzu zählt die Vermeidung bewussten oder unbewussten Fütterns durch Grünschnitt, Kompost oder Fallobst – im ungünstigsten Fall auf nicht eingezäunten Grundstücken.

Auf stahnsdorf.de finden Sie weiterführende Hinweise zum Thema Schwarzwild, etwa zum richtigen und "falschen" (teilweise rechtswidrigen) Umgang mit den Tieren sowie zu den Rechtsgrundlagen der Jagd.

(10.11.2016)