Leuchtturmprojekt "Radschnellwegeverbindungen Südwest" gestartet

Auf einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung in Potsdam wurde am 20. November 2019 der Startschuss des Leuchtturmprojekts "Radschnellwegeverbindungen Südwest" gegeben. Ziel ist die Erarbeitung eines Konzepts, wie die Radschnellverbindungen von Kommunen im Südwesten Brandenburgs ins benachbarte Berlin verlängert werden können.

Das Konzept beinhaltet die Untersuchung verschiedener Trassenvarianten, die Definition von Ausbaustandards, eine Kostenschätzung sowie die Darstellung von Finanzierungsmöglichkeiten. Das Konzept soll bis zum Herbst 2021 vorliegen und eine zügige Umsetzung von Radschnellverbindungen vorbereiten.

Als Projektpartner haben sich dafür der Landkreis Potsdam-Mittelmark, der Bezirk Steglitz-Zehlendorf und die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die Landeshauptstadt Potsdam, die Städte Teltow und Werder (Havel) sowie die Gemeinden Kleinmachnow, Stahnsdorf, Nuthetal und Schwielowsee zusammengetan.

Das Projekt wird durch die gemeinsame Landesplanung der Länder Berlin und Brandenburg, die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, den Landkreis Potsdam-Mittelmark sowie die Landeshauptstadt Potsdam finanziert.

Hintergrundinformation

Die Nutzung des Fahrrads bzw. Pedelecs als Alltagsverkehrsmittel hat sich in den letzten Jahren verändert, sodass längere Wege zurückgelegt werden und mehr Menschen Fahrrad fahren. Durch Radschnellverbindungen soll dieser Trend verstärkt werden, damit deutlich mehr Berufspendler das Fahrrad als Verkehrsmittel auf längeren Distanzen nutzen.

Radschnellwege zeichnen sich beispielweise durch eigenständige Radwege von bis zu vier Metern Breite sowie einen größtenteils direkten und kreuzungsfreien Verlauf aus. Dadurch soll ein zügiges Radfahren gewährleistet und eine Entlastung des öffentlichen Personennahverkehrs sowie des Kraftfahrzeugverkehrs erreicht werden.

(21.11.2019 / Gemeinsame Pressemitteilung der beteiligten Kommunen / Fotos: Gemeinde Stahnsdorf)