Remembrance Sunday im Zeichen des Kriegsendes vor 100 Jahren

An jedem zweiten Sonntag im November wird auf dem Südwestkirchhof im Rahmen des jährlichen "Remembrance Sunday" der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft des Ersten Weltkriegs gedacht: Gottesdienst, Schweigeminute und Kranzniederlegung sind dabei obligatorische Programmpunkte.

Am 11. November 2018 war es wieder soweit: Deutsche und Briten, Militärs und Zivilisten harrten in stillem Gedenken an der britischen Kriegsgräberstätte auf Deutschlands zweitgrößtem Friedhof aus. Diesmal war es ein besonderes Jubiläum, jährte sich doch 2018 zum einhundertsten Mal das Ende des Ersten Weltkriegs. Auch Bürgermeister Bernd Albers besuchte auf Einladung der britischen Botschaft in Berlin die Gedenkveranstaltung und legte einen Kranz am Altar nieder.

Zum Hintergrund: 1924 hatte die britische Regierung eine fast ein Hektar große Kriegsgräberanlage auf Deutschlands zweitgrößtem Friedhof angelegt. Vor den leuchtend weißen Gedenksteinen sind 1176 Soldaten, Matrosen und Angehörige der Handelsmarine des Vereinigten Königreiches von Großbritannien bestattet.

(13.11.2018)