Wasser, wohin man schaute: Danksagung an die Feuerwehr

Bürgermeister Bernd Albers nahm die extremen Wetterereignisse im Juni und die aufwändige Beseitigung ihrer Folgen zum Anlass, den Mitgliedern der Ortswehren Stahnsdorf, Güterfelde und Schenkenhorst/Sputendorf in besonderer Form Anerkennung und Wertschätzung der gesamten Gemeinde zukommen zu lassen.

Neben einem "Überlebenspaket" aus Lebensmitteln und Getränken überreichte er am gestrigen Mittwoch,
5. Juli 2017, eigens angefertigte Dankesurkunden an den Stellvertretenden Ortswehrführer Sebastian Stürmer (Stahnsdorf), Gruppenführer Martin Sturm (Güterfelde) und Ortswehrführerin Steffi Pietzner (Schenkenhorst/Sputendorf). In seiner kurzen Rede lobte er ausdrücklich die tatkräftige, koordinierte Zusammenarbeit zwischen der Gemeindefeuerwehr und dem Sachbereich Verkehrsflächen der Gemeindeverwaltung.

Rückblick: Auch die Gemeinde Stahnsdorf war von den Gewittern im Juni und zuletzt dem Starkregenereignis vom 29./30. Juni stark betroffen. Die enormen Regenmengen – rund um Berlin waren binnen 24 Stunden Niederschlagsmengen von 250 Litern pro Quadratmeter und mehr zu verzeichnen – verursachten seit dem Mittag des 29. Juni eine Vielzahl von Einsätzen.

51 Einsatzkräfte aus unserer Gemeinde rückten am 29. und 30. Juni 2017 zu insgesamt 18 Einsätzen in TKS aus. Es galt vor allem, Straßen von den Wassermassen zu befreien, bevor weitere Schäden an Gebäuden entstehen konnten. Zeitweise hatten auch unsere Kameraden Probleme, Bereiche zu finden, die noch über Aufnahmekapazitäten für das Wasser verfügten. Die Alarme wurden letztlich entsprechend ihrer Priorität abgearbeitet.

Um die Zahl der gleichzeitig bearbeiteten Einsätze zu erhöhen, wurde auch auf ein vorrangig für die Jugendausbildung genutztes Tragkraftspritzenfahrzeug zurückgegriffen. Nach zwölf Stunden – gegen zwei Uhr nachts am Freitag – war der letzte Einsatz beendet.

(06.07.2017 / mit Material Freiwillige Feuerwehr Stahnsdorf)