Wenn die selbsternannte Polizei anruft ─ Telefonbetrüger unterwegs

Grafik: Innenministerium Land Brandenburg

Von betrügerischen Telefonaten ist auch und insbesondere die Region TKS nicht gefeit. So kam es am Montag, 23. April 2018, erneut zu mehreren Anrufen angeblicher Polizeibeamter, diesmal bei Kleinmachnower Bürgern.

Der Anrufer gab sich als Teltower Polizist oder Kriminalbeamter aus und teilte mit, dass eine osteuropäische Bande festgestellt wurde, die eine Liste mit Namen bei sich hatte, auf der auch der Name der Angerufenen stünde.

Während der Telefonate versuchte der Täter, Informationen über Vermögensverhältnisse der Angerufenen zu erlangen. In den angezeigten Fällen reagierten die Angerufenen völlig richtig ─ sie informierten die Polizei.

***

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die folgenden Verhaltenshinweise der Polizei:

─ Lassen Sie sich niemals auf dubiose Geldforderungen ein, von wem und unter welchem Vorwand auch immer!
─ Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen! Geben Sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis!
─ Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen! Vereinbaren Sie einen späteren Gesprächstermin, damit Sie in der Zwischenzeit die Angaben überprüfen können, zum Beispiel durch einen Rückruf bei der örtlichen Polizei.
─ Rufen Sie die Polizei zurück! Verwenden Sie dazu ausschließlich die öffentlich bekannte Telefonnummer 110 – aber nicht die Nummer, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde!
─ Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld/Display Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers!
─ Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind!
─ Haben Sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei – nutzen Sie auch hierfür die Telefonnummer 110!

(24.04.2018 / mit Material Polizeidirektion West)