Wirtschaftsgebäude des RSV Eintracht 1949 bald komplett

Die am 31.08.2012 eröffnete Gebäudehälfte (Archivbild) bietet unverändert sehr gute Bedingungen, doch das Wachstum des Vereins erforderte nun die räumliche Erweiterung, und somit den Ausbau.

Gut fünf Jahre nach dem Einzug in die erste Hälfte seines Wirtschafts- und Sozialgebäudes feierte der Regionale SV Eintracht 1949 e. V. (RSV) am 8. September 2017 Richtfest für die Vervollkommnung des Komplexes.

Seit April dieses Jahres wird an der zweiten Haushälfte gebaut und somit das Sportgelände an der Heinrich-Zille-Straße um den dritten Bauabschnitt komplettiert. Neben Übungs- und Seminarräumen finden sich im Gesamtgebäude nach Geschlechtern getrennte Duschen, Umkleide- und Sanitärbereiche sowie Nebengelasse.

Rund 650.000 Euro werden in das neue Gebäude investiert: Der Großteil von 370.000 Euro stammt aus Fördermitteln des "Kommunalen Investitionsprogramms" (KIP) die über das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport ausgereicht werden. Für weitere 125.000 Euro erhielt der Verein zweckgebundene Zuwendungen, darunter 100.000 Euro aus Stahnsdorf und 25.000 Euro aus Kleinmachnow. Die restlichen 150.000 Euro sind Eigenmittel und wurden über ein Darlehen beschafft.

Der Abschluss der Bauarbeiten ist bis Jahresende geplant, teilte RSV-Geschäftsführer Heiko Flachsbart beim Richtfest mit. "Das Dach soll in der 38. Kalenderwoche kommen. Danach folgen schnellstmöglich Fenster und Türen, damit der Bau erstmal verschlossen ist und wir zu den Innenarbeiten übergehen können", so Flachsbart. Dies sei insbesondere wichtig, da man nicht wisse, wie das Wetter sich entwickelt. Die abschließenden Innenarbeiten könnten schließlich auch bei schlechtem Wetter voran getrieben werden.

Gemeinsam mit seinen Amtskollegen Michael Grubert aus Kleinmachnow und Thomas Schmidt aus Teltow sowie dem Vereinsvorsitzenden Michael Grunwaldt und diversen Gästen wohnte Bürgermeister Bernd Albers dem Richtspruch bei.

"Dieser Bau ist ein Meilenstein für Stahnsdorf und auch für die Region. Mein Dank gilt auch der Gemeindevertretung Stahnsdorf sowie natürlich auch unseren Nachbarn aus Kleinmachnow und Teltow für ihre Unterstützung", sagte Bürgermeister Bernd Albers. Vielleicht könne man irgendwann auch einen Olympiateilnehmer aus dem Verein begrüßen, so sein Wunsch.

Wir sind sehr dankbar, dass wir die Gelegenheit zum Bau bekommen und dabei nicht nur Fördermittel vom Land Brandenburg in Anspruch nehmen dürfen, sondern darüber hinaus ─ wie auch schon in allen anderen Baumaßnahmen ─ wieder mit der finanziellen Unterstützung der Kommunen rechnen durften", erklärte Michael Grunwaldt. Somit könne der Einsatz von Eigenmitteln im überschaubaren Rahmen bleiben, denn als Verein sei es naturgemäß nicht einfach, hohe Kredite aufzunehmen.

(11.09.2017 / mit Material Verein)

Chronik: Wirtschafts- und Sozialgebäude des RSVE 1949 e. V. auf dem Gelände Heinrich-Zille-Straße

  • Zur Einweihung des ersten Bauabschnitts des Wirtschafts- und Sozialgebäudes lud der Verein am 31. August 2012 in sein Vereinshaus an der Heinrich-Zille-Straße.

  • Im Beisein der TKS-Bürgermeister Bernd Albers, Michael Grubert und Thomas Schmidt sowie des Landtagsabgeordneten Sören Kosanke wurde das Gebäude damals feierlich eingeweiht.

  • Die gesamte Investitionssumme für den ersten Gebäudeteil in Höhe von rund 612.000 Euro wurde zu mehr als einem Viertel von der Gemeinde Stahnsdorf finanziert. Auch die beiden TKS-Nachbarkommunen beteiligten sich. Zudem flossen Konjunkturmittel aus Töpfen des Landes Brandenburg. Der Verein trug seinerzeit eine Eigenleistung von 100.000 Euro bei.

  • Seit nunmehr fünf Jahren bietet das Gebäude den mittlerweile mehr als 3000 Mitgliedern des RSV Umkleide- und Sanitärräume sowie im Obergeschoß weiteren Räume für Kinderturnen und andere Kursangebote.