Sehenswertes & Naherholung in der Region

Tourismus in Stahnsdorf und seinen Ortsteilen

Suchen Sie nach einer Möglichkeit zur Übernachtung in Stahnsdorf, Güterfelde, Sputendorf oder Schenkenhorst? Wir helfen Ihnen mit einer Übersicht der Unterkünfte (bitte den nachfolgenden Link anklicken).

Übersicht der Unterkünfte


Möchten Sie die Region zu Fuß erkunden? Dann empfehlen wir Ihnen den Faltplan "Wandern in der Region Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf" (2015), den sie kostenfrei an mehreren Auslagepunkten in Stahnsdorf, Teltow und Kleinmachnow erhalten, unter anderem im Gemeindezentrum Annastraße.

Weiterführende Informationen zu den Fontanewegen sind auf der gleichnamigen Internetseite von Christine Dunkel bereitgestellt: fontanewege.de

Auf den nachfolgenden Registerkarten finden Sie einige ausgewählte Ausflugstipps in Stahnsdorf & Umgebung:

Südwestkirchhof Stahnsdorf
- Eine gelungene Harmonie von Natur, Kunst und Kulturgeschichte

Für Menschen, die einen Ort der Ruhe und Besinnung suchen und gern mal einen Spaziergang unter hohen, alten und im Sommer schattenspendenden Bäumen machen möchten, ist der Stahnsdorfer Südwestkirchhof genau das Richtige. Aber auch in der kälteren Jahreszeit kann man sich entspannen und in der parkähnlich gestalteten sowie kultur- und kunsthistorisch bedeutsamen Friedhofsanlage Bestattungskultur aus zwei Jahrhunderten besichtigen. Den Besucher erwartet eine gelungene Harmonie von Natur, Kunst und Kulturgeschichte.

Der 1909 von der Evangelischen Kirche eingerichtete Südwestkirchhof Stahnsdorf ist mit seinen 150 ha Friedhofsfläche und 56 ha Waldfläche die zweitgrößte Friedhofsanlage Deutschlands. Rund 2 km sind es bis zum anderen Ende am Wirtschaftshof. Die Kirche reagierte seinerzeit mit der Errichtung von Großfriedhöfen auf das Bevölkerungswachstum der Reichshauptstadt Berlin und der umliegenden Orte. Das Gelände wurde nach Kirchengemeinden in Blöcke aufgeteilt, mit der Bahnanbindung im Jahr 1913 wurde der Friedhof erreichbar, vor allem aber sollte die landschaftsgärtnerische Gestaltung die Trauernden einladen. Und genau wegen seiner einzigartigen und großzügigen Gestaltung wurde der Südwestkirchhof sehr schnell zu einem Begräbnisplatz berühmter Persönlichkeiten.

Menschen aus allen Bereichen des Lebens, Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker und Kulturschaffende haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Neben Dr. Edmund Rumpler und Dr. Graf Georg von Arco sind auch die Namen von Heinrich Zille, Engelbert Humperdinck, Lovis Corinth sowie Friedrich Wilhelm Muranu zu finden. Zu den größten Erbbegräbnisanlagen zählt das der Familie Siemens, wo auch der Pionier der Elektrotechnik und Firmengründer Werner von Siemens bestattet liegt. Über 111.000 Menschen wurden in 100 Jahren hier zur Ruhe gebettet. Zur Erhaltung all dieser kultur- und kunsthistorisch bedeutsamen Grabmäler sowie der einzigartigen Friedhofsanlage hat sich im Jahre 2000 der Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V. gegründet, der inzwischen über 150 Mitglieder bundesweit zählt.

Besucher können mit Vereinsmitgliedern jeden ersten Samstag im Rahmen einer zwei- bis dreistündigen Führung die Gräber der berühmten Persönlichkeiten und Bauwerke besichtigen. Themengebunde Führungen und Kinderführungen werden ebenfalls durchgeführt.
Außerdem finden in jedem Jahr ab April die beliebten Stahnsdorfer Musiktage statt.

Näheres über Konzerte in der Kapelle auf dem Südwestkirchhof erfahren Sie in unserem Veranstaltungskalender oder bei
Ansprechpartner Olaf Ihlefeldt
Südwestkirchhof Stahnsdorf
Bahnofstraße
14532 Stahnsdorf
Tel.: (03329) 614 106, Fax: (03329) 614 107
www.suedwestkirchhof.de

Die Geschichte vom Teltowkanal auf Youtube - Teil 1

Die Geschichte vom Teltowkanal auf Youtube - Teil 2

Landschaftsprägendes Element im TeltowPark sind die Tafeln der ehemaligen Rieselfelder im Süden Berlins. Die Region in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt stieß seit dem Mauerfall auf großes Ansiedlungsinteresse. Die Nähe zu den guten und teuren Wohnanlagen des südwestlichen Berlins, die gute Verkehrsanbindung und der Mix aus quirligem Betrieb, Weite und Ruhe sind ganz offensichtlich besonders attraktiv.

Der Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. und der Verein Regionalmarketing "Der Teltow" e.V. haben sich entschlossen, im Projekt TeltowPark zusammen zu arbeiten und einen Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung zu leisten.

Informationen über die acht Regionalparks in Brandenburg informieren.
Jeweils ein Blütenblatt der Regionalparkblume symbolisiert einen der acht Regionalparks in Berlin-Brandenburg. Ausgehend vom äußeren Teil der Berliner Stadtrandgebiete ragen sie bis weit nach Brandenburg. Jeder Regionalpark besticht dabei durch eigenständige, individuelle Wesensmerkmale und Qualitäten.

Industriemuseum und Informationszentrum Berufsorientierung
- Über 140 Jahre Industriegeschichte der Region -

Seit dem 3. Juli 2012 finden Sie das Industriemuseum in der Oderstr. 23-25 in Teltow.

Um die Erinnerung an die Unternehmen und das gesamte wirtschaftliche Entstehen der Region zu bewahren, gründeten Mitarbeiter der ehemaligen Großbetriebe Anfang 2003 einen Förderkreis für ein Industriemuseum.

Nach der großen Resonanz auf die geschichtliche Darstellung anlässlich des 100jährigen Bestehens der 1904 gegründeten Teltower Porzellanfabrik sowie der Ausstellung "100 Jahre Teltowkanal", wurde am 18. Februar 2005 mit Unterstützung der drei Kommunen und von Firmen der Region in Kleinmachnow, im Meiereifeld 35, das Industriemuseum der Region Teltow eröffnet und am 9. März 2005 der Verein "Industriemuseum Region Teltow e. V." gegründet, der die begonnene Arbeit mit dem Ziel eines dauerhaften Museums fortsetzte.

Das Industriemuseum der Region Teltow hat es sich zur Aufgabe gemacht, als Begegnungsstätte regionaler Industrieentwicklung die Ergebnisse von Forschung, Entwicklung und Produktion in einer musealen Einrichtung zu bewahren und zu präsentieren. Das Industriemuseum umfasst einen Ausstellungskomplex, den Eventbereich und das Technikum. Es ist gleichermaßen als Angebot zur Freizeitgestaltung, als Bildungsstätte und als Lernort für den Nachwuchs konzipiert. Es stellt seine Räume und Einrichtungen für Veranstaltungen anderer Vereine oder Institutionen zur Verfügung.

Im Juli 2012 ist das Museum nach Teltow umgezogen. Es befindet sich jetzt in einem ehemaligen Industriegebäude. Hier wurden bis 1969 Wechselstromzähler und von 1970 bis zur Wende mechanische Filter hergestellt. Der neue Ort verlangte eine neue Ausstellungskonzeption.In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Potsdam, Bereich Design, wurde ein modernes Ausstellungskonzept entwickelt und vom Verein mit vielen ehrenamtlichen Helfern zu einer modernen Ausstellung gestaltet. Sie umfasst die Bereiche Infrastruktur, Elektronik, Kommunikationstechnik, Automatisierungstechnik und Polymerchemie. Der regionale Bezug wird durch Produkte und Dokumente ehemaliger und gegenwärtiger Unternehmen der Branchen hergestellt.

Seit 2007 gibt es ein Informationszentrum Berufsorientierung im Museum. Damit soll der jungen Generation geholfen werden, eine qualifizierte Berufsausbildung oder den richtigen Studiengang in der Region zu finden.

Das Industriemuseum arbeitet mit 11 Schulen zusammen. Für die Schulen werden Projekttage im Museum zur anschaulichen Umsetzung des Lehrstoffes und Exkursionen in Unternehmen zum Kennenlernen der Berufe, zur Berufsfindung oder zur Studienorientierung organisiert. Dazu bestehen Kontakte zu mehr als 200 Unternehmen. Schüler und Eltern haben die Möglichkeit, sich individuell zu Praktika, Berufsausbildung und Studiengängen zu informieren. Für interessierte Lehrer werden gemeinsam mit dem LISUM Brandenburg Fortbildungsveranstaltungen in Hochtechnologie Unternehmen unserer Region angeboten.

Wer mehr über die interessante Geschichte dieser Industrieregion erfahren will, sollte sich die Ausstellung im neuen Industriemuseum nicht entgehen lassen.
Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Industriemuseum Region Teltow e.V.
Oderstr. 23-25
14513 Teltow

Telefon: 03328/33 690 88
Telefax: 03328/33 690 87
http://imt-museum.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonnabend 10.00 - 16.00 Uhr
Jeden 1. Sonntag im Monat 12.00 - 16.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung