Sicherheitspartnerschaft

Kriminalprävention: Stahnsdorfer zeigen Eigeninitiative

"Keine Regierung und keine Bataillone vermögen, Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht im Stande ist, selbst vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt." (Gottfried Keller)

Eine seit Jahren genutzte Möglichkeit, Zivilcourage zu zeigen, ist die Bereitschaft, als Sicherheitspartner an der Seite der Polizei und Gemeindeverwaltung mitzuhelfen. Grundlegende Informationen zum Tätigkeitsfeld gibt es:

─ im aktuellen Flyer des Landes Brandenburg zum Thema Sicherheitspartner (pdf) sowie im
─ offiziellen Leitfaden des Landes Brandenburg für Sicherheitspartner (pdf).

Sofern Sie sich für die Mitarbeit als Sicherheitspartner interessieren und bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung Stahnsdorf, Frau Roszak, Tel. 03329 646 -212 oder per E-Mail.

Auch die zuständigen Revierpolizisten können Ihnen Fragen dazu beantworten:

Polizeihauptmeisterin Gielow,
Polizeihauptmeisterin Stamann,
Polizeihauptmeister Lessmann,
─ Polizeihauptmeister Sandles

Telefon: 03329 646 -201 (dienstags 16-18 Uhr; Raum E.18)

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Wie Sicherheitspartner die Arbeit von Ordnungsamt und Polizei sinnvoll unterstützen können

"Sipas" sind keine Hilfssheriffs, sondern partnerschaftliche Unterstützer von Ordnungsamt und Polizei

Eine Hauswand beschmieren, ein Auto aufbrechen bzw. stehlen oder eben mal schnell den Plastikmüll oder den Abbruchschutt ins Gewerbegebiet kippen, wird demnächst in den Ortsteilen Stahnsdorf, Güterfelde, Schenkenhorst und Sputendorf nicht mehr so leicht möglich sein.

Derzeit vier Sicherheitspartner der Polizei passen darauf auf, dass die Orte abends nicht nur ruhiger, sondern auch sicherer werden. Diese tragen einen Ausweis bei sich, mit dem sie sich lediglich gegenüber der Polizei zu erkennen geben sollten. Die Sicherheitspartner werden von den beiden Revierpolizisten Uwe Lessmann und Manfred Sandles fachlich eingewiesen und betreut.

Beim abendlichen Spaziergang oder beim Streifzug am Wochenende durch die jeweilige Gemeinde wird künftig nicht nur Hund, sondern auch das Handy und der Fotoapparat dabei sein.

Der Bürgermeister ist froh, Sicherheitspartner gefunden zu haben, und verspricht diesen die uneingeschränkte Unterstützung seines Ordnungsamtes. Für ihn hat es eine hohe Bedeutung, wenn ihn ein "Sipa" auf ein Problem in der Gemeinde hinweist. Die Motive der teilnehmenden Männer und Frauen sind unterschiedlich: Die beiden ehemaligen Ordnungshüter, die jahrelang im Polizeidienst standen, gehen ohnehin mit besonderem Blick durch ihre Ortschaften. Aber auch die persönliche Betroffenheit eines Einbruchs oder Überfalls hat die frischen Sicherheitspartner nicht verängstigt, sondern vielmehr entschlossen gemacht. Einige von ihnen halfen schon vorher und ohne die vierteljährlichen 25 Euro Aufwandsentschädigung der Polizei.

Nicht nur zu ihr und dem Ordnungsamt, auch untereinander hält die Gruppe Kontakt halten und sieht sich bei Bedarf genauso in den jeweiligen Nachbarorten um. Ziel bei der Verteilung der Streifengänge ist es, flächendeckend zu observieren. Dies ist selbstverständlich nur bei einer gewissen personellen Stärke möglich.

(aktualisiert 30.08.2017)