Schwarzwild

Schwarzwild in Stahnsdorf

Die Meldungen von Sichtungen und Schäden im Ortsbild durch Schwarzwild sind in unserer Region mittlerweile Alltag auch für das Stahnsdorfer Ordnungsamt, das derartige Informationen unmittelbar an die Jagdpächter weiterleitet.

Patentlösungen zur Handhabung der Schwarzwildpopulation liegen nicht losgelöst in der einzelnen Methodik, sondern allenfalls in einer wirksamen Kombination von Jagd, Aufklärung und (ordnungsbehördlicher) Kontrolle der Gesetze. Die Jagdpächter schöpfen ihrerseits alle nach dem Jagdgesetz bestehenden Möglichkeiten aus, um die Hege des Wildbestandes zu betreiben. Dazu gehört auch das Zur-Strecke-Bringen von Tieren nach dem Grundsatz "Jung vor Alt und Weiblich vor Männlich".

Auch die Kombination verschiedener Jagdmethoden, wie die Bogenjagd als auch Fallenjagd, können geeignete Mittel sein, um die Schwarzwildpopulation in der Region TKS zu reduzieren. Alle Maßnahmen haben strengen Tierschutzkriterien zu genügen.

In befriedeten Bereichen der Gemeinde Stahnsdorf ist die Bejagung verboten, sofern die Untere Jagdbehörde keine Ausnahmegenehmigung erteilt. Doch selbst mit einer Ausnahmegenehmigung nach § 5 Abs. 3 des Brandenburgischen Jagdgesetzes sind die Jäger verpflichtet, jegliche Vorsichtsmaßnahmen bei der Bejagung zu beachten, um Gefahr für Leib und Leben von Menschen auszuschließen, etwa bei der Positionierung während der Schussabgabe (sicherer Schußfang!).

Man muss sich also an Tierbegegnungen mit Schwarzwild in unserer Region gewöhnen. Gleichwohl können wir es den Tieren durch unser eigenes Verhalten so unattraktiv wie möglich machen, sich innerhalb der Ortslage aufzuhalten. Füttern Sie die Tiere nicht, denn dabei handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit! Und zäunen Sie Ihr Grundstück vernünftig und robust ein!

Kontakt Jagdpächter

Bei Wildschweinsichtungen, für Fragen und Hinweise kontaktieren Sie bitte die Jagdpächter

Jagdgenossenschaft Stahnsdorf-Kleinmachnow

E-Mail: info@jagdpaechter.com

Rückblick - Auswahl an Meldungen

  • 7. September 2021: Gemeindevertretung lehnt Einsetzung eines Jagdbeauftragten zur Reduzierung der Wildschweinpopulation ab.

  • 17. September 2020: Sachstand Wildschweine - Antworten der Verwaltung

  • 26. Februar 2019: Fachgespräch Jagd in TKS mit Jagdgenossenschaft, Jagdpächtern, Jägern, Experten, unterer und oberster Jagdbehörde, Landesjagdverband, Bogenjagdverband, Gemeindeverwaltungen Kleinmachnow und Stahnsdorf.

  • 24. Juni 2019: Einsatz modifizierter Munition sowie von Schalldämpfern wird in Erwägung gezogen

  • 21. Februar 2019: Gemeindevertretung beschließt Maßnahmekatalog, wie z.B. Anschaffung mobiler Wildschweinfallen einschließlich Fangüberwachung...

  • 24. Januar 2019: Antrag des Jagdpächters an MLUL (Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft)zur Ausnahmegenehmigung Bogenjagd in Stahnsdorf

  • 2. Oktober 2018: Schreiben des Bürgermeisters an das BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) zur Bogenjagd

  • 8. März 2018: Jährlicher Antrag auf Ausnahmegenehmigung für die Jagd im befriedeten Bezirk an geeigneten Stellen nach Rücksprache mit den Jagdpächtern

Fachbereich Hauptverwaltung
Frau I. Uhlmann
Tel.: (03329) 646202
E-Mail: gemeinde@stahnsdorf.de

Sachbereich Ordnungsverwaltung
Herr J. Gulich
Tel.: (03329) 646211

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