Gedenken auf Südwestkirchhof unter besonderen Vorzeichen

Anlässlich des Remembrance Sunday fand am Sonntag, 8. November 2020, die traditionelle Gedenkzeremonie auf dem britischen Soldatenfriedhof des Südwestkirchhofs statt. Wie an jedem zweiten Sonntag im November wurde auch in diesem Jahr der Opfer des Ersten Weltkriegs gedacht. Im Rahmen der jährlichen Veranstaltung legte Bürgermeister Bernd Albers auch diesmal einen Schmuckkranz nieder.

Die Andacht 2020 fand angesichts der Corona-Pandemie unter besonderen Vorzeichen statt, waren doch die allgemeinen Vorgaben des Landes Brandenburg zu Abstands- und Hygieneregelungen zu beachten. Auf dem weitläufigen Friedhofsareal und unter freiem Himmel war dies jedoch problemlos möglich. Rund 100 Menschen nahmen letztlich an dem Gedenkakt teil.

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Die britische Regierung legte 1924 in Stahnsdorf eine fast ein Hektar große Kriegsgräberanlage an. Vor den leuchtend weißen Gedenksteinen sind 1.176 Soldaten, Matrosen und Angehörige der Handelsmarine des Vereinigten Königreiches von Großbritannien bestattet.

In der damaligen Provinz Brandenburg waren sechs Internierungslager und Lazarette errichtet, in denen die jungen Soldaten gestorben sind. An der durch die britische Botschaft organisierten Zeremonie nehmen üblicherweise Botschafts- und Militärangehörige, der Pfarrer der anglikanischen Gemeinde Berlin sowie deutsche Vertreter der Bundeswehr teil.

(09.11.2020 / mit Material Förderverein Südwestkirchhof e. V.)

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