Nachbarschaftsstreit mit "handfesten Argumenten" ausgetragen

Grafik: Innenministerium Land Brandenburg

Heiß ging es her am bislang heißesten Tag des Jahres: So wurde die Polizei am Mittwoch, 8. August 2018, um 20 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Nachbarn in die Anni-Krauss-Straße gerufen. Dort war zuvor ein Streit über die Hausflurreinigung zwischen einem 22-Jährigen und seinem 54-jährigen Nachbarn eskaliert.

Der Jüngere soll im Verlauf der Auseinandersetzung dem Älteren an die Gurgel gegangen sein, woraus sich ein Handgemenge entwickelte und der 54-Jährige dem Anderen seine Faust ins Gesicht schlug. Als dieser dann zu weinen begann und im Bereich des Munds blutete, ließen die Streithähne voneinander ab und kehrten in ihre jeweiligen Wohnungen zurück.

Kurze Zeit später stand der 22-Jährige jedoch offenbar mit einem Teleskopschlagstock an der Wohnungstür seines Nachbarn. Er schlug und trat wohl mehrfach gegen diese. Wütend öffnete der Wohnungsinhaber die Tür und wurde unmittelbar darauf mit dem Teleskopstock geschlagen, wodurch er Verletzungen am Handgelenk davontrug.

Ungeachtet der Schmerzen hielt der 54-Jährige den Schlagstock fest, so dass sein Nachbar nicht weiter zuschlagen konnte. Der Angreifer ließ dann von seinem Vorhaben ab und verschwand aus dem Haus. Die Beamten sicherten Spuren und nahmen eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung auf.

(09.08.2018)

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