Neue Horizonte für Sputendorf: Spatenstich für Struveshof-Radweg

Gemeinsam mit dem Ludwigsfelder Bürgermeister Andreas Igel, Sputendorfs Ortsvorsteher Dr. Rolf-Denis Kupsch, Schenkenhorsts Ortsvorsteher Sven Püstow und einigen Gemeindevertretern setzte Bürgermeister Bernd Albers am 21. September 2018 den ersten Spatenstich für den neuen Radweg zwischen Sputendorf und Ludwigsfelde-Struveshof. Auch einige Bürger aus Sputendorf und Schenkenhorst, den südlichsten Ortsteilen der Gemeinde Stahnsdorf, wohnten dem Ereignis bei, das am südlichen Ausbauende Sputendorfs in der Straße der Freundschaft feierlich begangen wurde.

"Für Sputendorf eröffnen sich mit dieser Wegeverbindung neue Horizonte. Neben der Sanierung des Bürgerhauses ist dies sicher der wichtigste Meilenstein des Jahrzehnts für die dortige Ortsentwicklung. Die Anbindung an die Regionalbahn 22 via Struveshof ist für die Sputendorfer ähnlich wertvoll, wie es eine Verlängerung der S 25 für die Stahnsdorfer wäre", sagt Bürgermeister Bernd Albers.

Ausbauziel ist es, den vorhandenen Weg zwischen Sputendorf und Struveshof zu befestigen, der gleichzeitig die kürzeste Verbindung beider Orte darstellt. Es handelt sich dabei um eine Trasse, die sowohl als Wirtschaftsweg für landwirtschaftliche Fahrzeuge dienlich als auch der touristischen Entwicklung förderlich sein wird, etwa für Radfahrer und Skater.

Der Wirtschaftsweg mit einer Gesamtlänge von 1690 Metern beginnt in Sputendorf am Befestigungsende der Straße der Freundschaft, verläuft in südlicher Richtung und endet am befestigten Sputendorfer Weg im Ludwigsfelder Ortsteil Struveshof.

Er ist derzeit zu zwei Dritteln unbefestigt und wird mit einer Breite von 3,50 Metern im Tiefeinbau und mit Asphaltbefestigung ausgebaut. Auf rund 540 Metern Länge wird der vorhandene zweistreifige Betonplattenbelag zuvor komplett zurückgebaut. Beidseitig der Asphaltbefestigung erfolgt schließlich die Anordnung von 0,50 Meter breiten befahrbaren Banketten.

Die Kosten für Planung und Bau betragen insgesamt rund 340.000 Euro, wovon die Gemeinde Stahnsdorf zwei Drittel übernimmt, Ludwigsfelde das übrige Drittel. Der Vorschlag zum Bau eines Radweges bzw. kombinierten Rad-/Wirtschaftsweges stammt übrigens aus 2015. Im Rahmen der Beteiligung zum damaligen Stahnsdorfer Bürgerhaushalt war er mit 190 Stimmen der am drittstärksten votierte Vorschlag.

(24.09.2018)